Die mittelalterlichen Fresken der Martinskirche in Neustadt

Die zwischen 1380 und 1400 gemalten Fresken in der Martinskirche in Neustadt bei Waiblingen sind der Kirchengemeinde lieb – und teuer. Die Wandmalereien der mittelalterlichen Kirche sind um 1750 übertüncht, in den 50er Jahren des 19. Jahrhunderts wieder entdeckt und freigelegt worden und von beeindruckender Schönheit. Das Problem seither ist jedoch: Feuchtigkeit und Salze im Mauerwerk lassen die Fresken erodieren, so dass sie immer wieder trocken gelegt werden müssen, sonst würden sie sich von den Wänden lösen.
 
Aktuell ist erneut eine Trockenlegung dringlich, und die kostet rund 340.000 Euro. Abzüglich der Beiträge der Landeskirche und des Landesdenkmalamts muss die Kirchengemeinde 140.000 Euro selbst aufbringen. Der Verein mEinhorn zur Erhaltung der Fresken, der bereits 15.000 Euro gesammelt hat, wird die Gemeinde unterstützen. Doch es braucht jetzt weitere namhafte Spenden, damit die Sanierung Anfang 2009 beginnen kann; sie wird sechs Monate dauern.

Weitere Information: www.mEinhorn.de
 
Retten Sie die mehr als 600 Jahre alten Fresken …


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