Ein Kunstschatz von Weltrang in der Herrgottskirche von Creglingen

Die 1389 gebaute Herrgottskirche im hohenlohischen Creglingen liegt in einem unscheinbaren Seitenarm des Taubertals, doch sie besitzt einen Kunstschatz von Weltrang: einen Marienaltar von Tilman Riemenschneider (1460 bis 1531) sowie weitere Altäre, Fenster, Chorgestühl, Fresken und Grabplatten des 14. bis 16. Jahrhunderts.
 
„Die Herrgottskirche lädt ein, den Alltag zu unterbrechen und ein Gespür dafür zu bekommen, wie jene Welt Gottes sich mit uns Menschen verbindet“, erklärt Landesbischof Dr. h. c. Frank Otfried July.
 
Es ist nicht einfach, eine derart wertvolle Kirche zu erhalten, ihren Kunstwerken ein schützendes Dach zu geben (Lothar deckte große Teile davon ab) und die Preziosen zu pflegen. Auch darf in der Öffentlichkeitsarbeit nicht nachgelassen werden, damit weiterhin viele Menschen die Kirche besuchen. Dies alles zu finanzieren, ist die Evangelische Kirchengemeinde gerade dabei, eine Stiftung ins Leben zu rufen. Deren Kapitalstock soll bleibende finanzielle Sicherheit garantieren.
 
Unterdessen wurde eine umfassende Außen- und Innensanierung begonnen, mit folgenden Objekten: Dachstuhl, Wetterfahne, Turmhelm, Blitzschutz, Altäre, Wappenschilde, Chorgestühl, Beleuchtung, Elektrik, Klimatisierung. Die Kosten liegen bei 1,5 Millionen Euro, wovon die Kirchengemeinde 160.000 Euro tragen muss. Am 29. Mai 2011 wurde die Wiedereinweihung gemeinsam mit dem Landesbischof gefeiert  - allerdings bedarf die Gemeinde weiterhin der Unterstützung mit Spenden ...
 
Weitere Information www.herrgottskirche.de
 
Helfen Sie, das Stiftungskapital für die Creglinger Herrgottskirche aufzubauen …


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